Kurz gesagt: Korkunterlage besteht aus gepresstem Korkgranulat; Gummikork-Unterlage verbindet Korkgranulat mit Gummi zu einer dichteren, elastischeren Schicht. CorkMart liefert Korkunterlage in Rollen von 1 × 10 m (10 m²) in 2 bis 8 mm und Gummikork-Unterlage in 1 m breiten Rollen von 5, 10 oder 25 m in 1,5 bis 7 mm. Entscheidend ist zuerst, was der Bodenhersteller zulässt, danach Gefühl, Raumnutzung und Budget.
Korkunterlage und Gummikork-Unterlage im Vergleich
| Korkunterlage | Gummikork-Unterlage | |
|---|---|---|
| Zusammensetzung | Gepresstes Korkgranulat | Korkgranulat mit Gummi |
| Stärken bei CorkMart | 2, 3, 4, 5, 6 und 8 mm | 1,5, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 mm |
| Rollenformat | 1 m × 10 m | 1 m × 5 m, 10 m oder 25 m |
| Fläche pro Rolle | 10 m² | 5, 10 oder 25 m² |
| Charakter | Leichter, natürliches Korkgefühl | Dichter und elastischer |
| Typische Wahl | Projekte mit Naturmaterialien und schwimmende Böden, die Kork zulassen | Stärker genutzte Räume und Bodensysteme, die eine dichtere Lage verlangen |
Was ist Korkunterlage?
Korkunterlage ist eine dünne Lage aus gepresstem Kork zwischen Unterboden und fertigem Bodenbelag. Sie bildet eine natürliche, elastische Basis und wird häufig unter schwimmend verlegten Böden wie Laminat und Mehrschichtparkett eingesetzt, sofern der Bodenhersteller eine Korkunterlage zulässt.
Was ist Gummikork-Unterlage?
Gummikork-Unterlage mischt Korkgranulat mit Gummi. Das Ergebnis ist dichter und elastischer als reiner Kork und wird daher oft gewählt, wenn eine robustere Lage nötig ist oder das Bodensystem dieses Material vorsieht.
So wählen Sie
- Zuerst der Bodenhersteller: Viele schwimmende Böden geben eine maximale Unterlagenstärke und eine Mindestdruckfestigkeit vor. Dicker ist nicht automatisch besser.
- Bodentyp: Das Bodensystem entscheidet, ob Kork, Gummikork oder eine andere Lage zulässig ist.
- Raumnutzung: In stark genutzten Räumen und Gewerbeflächen lohnt sich oft die dichtere Gummikork-Variante.
- Feuchtigkeit: Keine der beiden Unterlagen ersetzt eine Feuchtigkeitssperre, sofern die Systemspezifikation dies nicht ausdrücklich vorsieht.
- Akustische Ziele: Beide werden in Trittschallaufbauten eingesetzt, das Ergebnis hängt jedoch vom gesamten Bodensystem ab. Aus der Unterlage allein ist kein Akustikwert abzuleiten.
Wie viele Rollen brauchen Sie?
Messen Sie den Raum, rechnen Sie 5–10 % für Zuschnitte hinzu und teilen Sie durch die Fläche einer Rolle. Runden Sie auf volle Rollen auf.
Beispiel: Ein Raum von 18 m² plus 5 % braucht etwa 18,9 m². Bei Korkunterlage sind das 2 Rollen à 10 m². Bei Gummikork-Unterlage wählen Sie zwei 10-m-Rollen (20 m²) oder eine 25-m-Rolle (25 m²), wenn Sie Reserve für einen weiteren Raum möchten.
Grundlagen der Verlegung
- Sauberen, trockenen, ebenen und tragfähigen Untergrund vorbereiten.
- Die Bahnen Stoß an Stoß ohne Überlappung verlegen und die Fugen abkleben, wenn das Bodensystem dies verlangt.
- Die Anweisungen des Bodenherstellers zu Verlegerichtung, Dehnungsfugen und erforderlichen Sperrschichten befolgen.
Häufige Fragen
Welche Unterlagenstärke unter Laminat?
Die vom Laminathersteller zugelassene Stärke. Schwimmende Böden schreiben oft dünne Unterlagen vor, prüfen Sie daher vor der Bestellung die Höchststärke.
Ersetzt Korkunterlage eine Feuchtigkeitssperre?
Nein, es sei denn, die Spezifikation des Bodensystems sieht dies ausdrücklich vor.
Wie viele Rollen brauche ich für 20 m²?
Mit 5–10 % Zuschlag brauchen Sie 21–22 m²: 3 Rollen Korkunterlage (je 10 m²) oder eine 25-m-Rolle Gummikork-Unterlage.
Ist Gummikork besser für den Schallschutz?
Beide werden in Trittschallsystemen eingesetzt. Das tatsächliche Ergebnis hängt vom gesamten Bodenaufbau ab, folgen Sie daher der geprüften Spezifikation des Bodensystems.
Entdecken Sie die Naturkork-Bodenunterlage, die Gummikork-Bodenunterlage oder die Kollektion Korkboden und Unterlagen. Für größere Projekte senden Sie Fläche und Bodentyp über Angebot anfordern.